Botox gegen Schwitzen (Hyperhidrose)
Übermäßiges Schwitzen kann stark belasten. Mit Botulinumtoxin lässt sich die Schweißproduktion gezielt und langanhaltend reduzieren.
Wie wirkt Botox gegen Schwitzen?
Botulinumtoxin blockiert die Signalübertragung zu den Schweißdrüsen im behandelten Areal. Die Drüsen werden so vorübergehend „stillgelegt“ – die Schweißproduktion sinkt deutlich, ohne den Wärmehaushalt des Körpers insgesamt zu beeinträchtigen.
Welche Areale lassen sich behandeln?
- Achseln (häufigstes Areal)
- Handflächen
- Fußsohlen
- Stirn
Wie lange hält die Wirkung?
Die Wirkung setzt nach einigen Tagen ein und hält an den Achseln oft etwa 6 Monate – häufig länger als bei der klassischen Faltenbehandlung.
Tipp: Bei diagnostizierter Hyperhidrose ist im Einzelfall eine Kostenbeteiligung der Krankenkasse möglich. Wir klären das individuell mit Ihnen.
Häufige Fragen
Es sind mehrere feine Injektionen nötig; mit Betäubungscreme ist das für die meisten gut auszuhalten.
Eine relevante Verlagerung tritt in der Regel nicht auf. Der Körper reguliert die Wärme weiterhin über andere Areale.
Eine spürbare Reduktion zeigt sich meist innerhalb weniger Tage bis zu zwei Wochen.
Passende Behandlungen
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung. Ergebnisse und Eignung sind individuell verschieden.

Medizinisch geprüft · fine esthetics